![]() |
![]() |
copyright: Angela Mißlbeck Berlin 2003 |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
+++ LA HABANA + Sturm am Malecón + Präsidentenpalast + Paseo Martí (Prado) + LA HABAÑA VIEJA MIT DEN STATIONEN: + Edificio Bacardi + El Templete + Museo Carlos J. Finlay + Plaza Vieja + Casa Humboldt + Zentralbahnhof + + AUSSERDEM: + Centro Habana mit Capitolio und Fabrica Partagas + Vedado + Neustadt + Cementerio Cristóbal Colón +++
|
mehr Infos | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| HAVANNAS ALTSTADT
Die Unesco hat diesen Teil von Havanna 1982 zum Weltkulturerbe erklärt. Kein Wunder: Hier sind die Prachtbauten aus besseren Zeiten versammelt. |
MALECON
Havannas Uferstraße, wie man sie von Postkarten kennt. Die Meeresbrandung wird meist vom Verkehrslärm übertönt. Viele der Häuser sind dem Verfall nahe. |
STURM AM MALECON
Der Frühlingssturm macht auch vor Havanna nicht halt. Bei diesem Wetter hält sich der Verkehr auf dem Malecon in Grenzen. Die Brandung ist lauter. |
GISCHT AM MALECON
Der breite Gehweg am Ufer wird bei Sturm zur Meerwasserdusche im Freien. An diesem Abend sitzen hier keine schmusenden Pärchen. |
SCHIFF-EINFAHRT
Von den Resten des Castillo de San Salvador de la Punta kann man beobachten, wie die großen Frachter durch den Canal de Entrada zum Hafen schippern. |
PRACHTBAUTEN
Nähert man sich Havanna mit dem Auto von Osten, ist dieser Blick nach links das erste, was man von der Innenstadt sieht. v.l.n.r.: Museo de la Revolucion, Capitolio, Palacio Velasco, Statue von Maximo Gomez |
MUSEO DE LA REVOLUCION
Im Präsidentenpalast von 1919 sind heute Waffen, Geräte, Kleidung und Dokumente der Revolutionäre rund um Fidel Castro ausgestellt. Wunderschön ist der von Tiffany gestaltete Spiegelsaal. |
MEMORIAL GRANMA
Am Anfang war...": die Yacht Granma. Sie brachte im Dezember 1956 Fidel, Castro, Ché Guevara und 81 Rebellen nach Kuba. Jetzt steht sie hoch bewacht im gläsernen Denkmal hinter dem Präsidentenpalast. |
PRADO
Viele Restaurants und Hotels (hier in blau das Caribbean) säumen den Paseo del Prado, der vom Malecon zum Capitolio führt. Manche sind in neoklassizitischen und neobarocken Bauten untergebracht. |
PRADO - DIE ALLEE
Im 18. Jahrhundert als "Umgehungsstraße" zum Hafen angelegt, entwickelte sich die Allee am Rande der Altstadt schnell zur Flaniermeile. Das ist sie heute noch. |
PRADO
Typisch für den kubanischen Neobarock des frühen 20. Jahrhunderts sind die Schatten spendenden Säulengänge und natürlich die reiche Verzierung. |
BEIWAGEN
Mopeds mit Beiwägen sind im Straßenbild so allgegenwärtig wie die berühmten Amischlitten. Kubas Mangelwirtschaft hat Verkehrsmittel aus der Vergangenheit konserviert. |
KATZE IM SCHATTEN
Manche der spritfressenden Rostlauben sehen so aus, als wären sie zu nichts mehr zu gebrauchen. Eine Katze nutzt diese hier als Schattenspender. |
AVE DE LAS MISIONES
Parallel zum Prado grenzt die Avenida de las Missiones an die Altstadtgassen. Vor 1863 stand hier die Stadtmauer. Das Eckhaus vorne stammt von 1922. |
EDIFICIO BACARDI
Um 1930 hat sich die Firma Bacardi an der Misiones angespiedelt. Den Artdeco-Turm krönt die Fledermaus, die sich auf jeder Bacardi-Flasche wiederfindet. |
FLORIDITA
Die Bar, in der Hemingway angeblich regelmäßig "abgesoffen" ist, erfand der Legende nach den Daiquiri. Im Hintergrund portzt das Centro Asturiano mit seiner Renaissance-Fassade. |
OBISPO
Der Obispo ist die touristische Hauptstraße von Habana Vieja. Durch die schmale Straße schieben sich nachmittags stets mehrere Busladungen gleichzeitig. |
BALKONFASSADEN
Der Blick nach oben lohnt in der Altstadt fast immer. Wo die Häuser renoviert sind, erstrahlen sie im vollen Glanz spätkolonialer Archtiektur. |
EL TEMPLETE
Das Tempelchen an der Plaza de Armas gehört zu den frühesten klassizistischen Bauten Kubas. Die Pfeiler der schmiedeeisernen Umzäunung tragen Ananasfrüchte. |
CASTILLO DE LA REAL FUERZA
Die gut erhaltene Festung aus der Mitte des 16. Jahrhunderts ist die älteste der Befestigungsanlagen Havannas. Sie steht zwischen Plaza de Armas und der Hafeneinfahrt. |
CALLE SAN IGNACIO
Bei sovielen Touristen und Sehenswürdigkeiten könnte man fast vergessen, dass die Altstadt auch bewohnt wird. Schüler auf dem Heimweg aus Richtung Plaza de la Cathedral. |
FENSTERGITTER
Das gelbe Haus verrät sein Mindestalter durch die blauen Fenstergitter aus gedrechseltem Holz. Ab dem 19. Jahrhundert verwendete man Stahlgitter. |
ACADEMIA SCIENCIAS
Die Akademie der Wissenschaften beherrbergt das medizinhistorische Museum Carlos Finlay. Besonders sehenswert sind der große Saal und die Bibliothek. |
DREI-HÄUSER-ECK
Genaus soviele Stile wie Häuser: An der Ecke Cuba/Armagura trifft sich das barocke Gebäude der Wissenschaftsakademie mit einem Wohnhaus im republikanischen und einem im neoklassizistischen Stil. |
BUSBAHNHOF
An derselben Ecke gegenüber: auf der Brachfläche sind alte, holländische Busse abgestellt. Kuba recycelt neben Amischlitten und Holland-Bussen auch Mülltonnen aus Galizien. |
ÜBERBLICK
Vom Dach der Wissenschaftsakademie sieht man sogar die Kuppel des Börsengebäudes. Das Gewirr aus Dächern, Terrassen und Höfen wirkt auch von oben nicht übersichtlich. |
SOZIALISTISCHE HELDEN
Wer weiß, wer diese vier Herren sind, schreibe mir bitte. Ihre Konterfeis zieren überlebensgroß einen Neubau in der Calle Cuba. |
ALTSTADTSTRAßE
Die Calle Cuba durchquert die Altstadt. In Richtung Zentralbahnhof häufen sich Kirchen und Klöster. Das älteste Kloster Havannas, der Convento de Santa Clara, hat einen herrlich grünen Innenhof. |
PLAZA VIEJA
Der "alte Platz" aus der Mitte des 16. Jahrhunderts diente früher dem Handel, auch dem mit Sklaven. Heute ist er weitgehend restauriert und wohltuend still, weil für den Autoverkehr gesperrt, |
CASA DEL CONDE DE JARUCO
"das schönste Gebäude am Platz. Galerie und Portal (1768) sind typisch für das 18. Jahrhundert", schreibt DuMont Visuell. Wirklich schön sind die glasbemalten Fensterbögen, die oben die Loggia verschließen. |
IMMER HÖHER
Zwei und dreistöckige Kolonialbauten säumen den Platz. Seit Ende des 19. Jahrhunderts werden sie von vierstöckigen Häusern überragt, hier an der Plaza Vieja, Ecke Muralla. |
CASA HUMBOLDT
Wie jede Stadt in Südamerika haben auch die meisten kubanischen Städte ein Haus, das Alexander von Humboldt gewidmet ist. In Havanna sind sie stolz auf seine Kritik der Sklaverei. |
EL CHE
Kubanisch Kinder niesen angeblich nicht Hatschi sondern "El Ché". Hier haben sie den Märtyrer der Revolution in Airbrushtechnik an die Wand des Hafengebäudes gesprüht. |
SANTERIAPRIESTER
Auch Heilige sind nur Menschen, wie dieser Priester des afrokubanischen Santeria-Kultes. Über Riten, Tradition und Glauben der Santerios informiert die Casa Africa. |
ZENTRALBAHNHOF
Das Tor zur Altstadt im Süden markiert seit 1912 das Bahnhofsebäude mit der Renaissance-Fassade und den zwei Türmen. Die Gegend rundum ist nicht ganz ungefährlich. |
MAURISCHE HAUSMAUERN
Die Kolonialherren, die dieses Haus erbauen ließen, stammten wohl aus dem maurischen Süden Spaniens. Das Gebäude mit arabischem Flair steht zwischen Bahnhof und Capitolio. |
PALMENANWESEN
Palmen und Lorbeer umrahmen das plantagenhafte Haus an der geschäftigen Avenida de Belgica. Ich weiß nicht wozu es dient, aber als Fotomotiv eignet es sich wunderbar (vielleicht Palacio Balboa). |
ARBEITSBRIGADE
Tourist: Arbeiten die hier? - Kubanischer Baurbeiter: Ja. Und ihr macht Ferien? - Tourist: Ja. - kubanischer Bauarbeiter: Es ist auch klüger in Kuba Ferien zu machen als zu arbeiten. Tourist: Ja. Beide lachen. Fotoapparat klickt daneben |
TENIENTE REY
Auf der Altstadtstraße zum Capitolio herrscht reger Verkehr. Viele der zwei- bis dreistöckigen Häuser stehen noch zur Restaurierung an. |
IGLESIA DEL CRISTO
Die Kirche mit Rundbögen und sechseckigen Türmen steht zwischen Lamparilla und Teniente Rey. Busund nachfolgender PKW hätten das Motiv schon vor 50 Jahren zieren können. |
CAPITOLIO
Im hinteren Teil des Prunkbaus versteckt sich ein Tourie-Café hinter den Säulen. Es bietet Schutz vor Regen bei frischer Luft und mit Geschick freien Eintritt ins Kapitol. |
GESCHICHTS-KLITTEREI?
Eines der unzähligen Reliefs auf den Portalen des Capitolio zeigte fünf kubanische Staatsmänner. Das rechte Gesicht wurde ausgekratzt. Der historischen Abfolge nach mus es Batista gewesen sein. |
BLICK VOM CAPITOLIO
Von der Terrasse des Restaurants blickt man auf das Kino Payret schräg gegenüber. Auf dem breiten Mittelstreifen des Prado stehen Amikutschen als Taxis bereit. |
TEATRO GARCÌA LORCA
Das reich geschmückte, neobarocke Gebäude ist vom Capitolio aus nördlich zu sehen. Auf einer der Eckkuppeln thront die Siegesgöttin mit Loorbeerkranz. |
MUSIK UND MUSEN
Eine der Skulpturen-Gruppen an der Fassade des Teatro García Lorca versinnbildlicht die Musik. Im Inneren ist Nationalbalett und Staatsoper untergebracht. |
TABAKFABRIK PARTAGAS
Ein Muss für jeden Reisebus. Die hübsche Fassade kann man auch ohne Eintritt studieren. Man sieht sie vom Parque de la Fraternidad. |
WOHNHAUSGIEBEL
Im Mudejarstil bunt verziert sind manchmal auch die Balkonvorbauten simpler Wohnhäuser. Dieser Giebel liegt gegenüber der Terrasse unserer Unterkunft. |
VILLA IN VEDADO
Im Villenviertel Vedado, wo das berühmte Hotel Nacional angesiedelt ist. wurde etwas großzügiger gebaut. Kein Wunder: früher war das hier die Vorstadt. |
LUFTWURZLER
Natur fett mitten in Havanna? Das hier ist nicht der botanische Garten, sondern der Park rund um die futuristische Eisdiele Coppelia. Selbst bei Regen müssen Touris draußen bleiben. |
VEDADO
In Vedado beginnt das moderne Havanna. Gegenüber der Baumriesen im Park der Coppelia ragt ein Hochhaus empor. |
INNENMINISTERIUM
Das berühmte Che-Guevara-Foto des Fotografen Costa stand Pate für das monumental-moderne Stahl-Fresko an der Westfront des Innenministeriums. |
NEUSTADT
Der gigantische Turm des Memorial Josè Marti gegenüber des Innenministeriums ragt in den weiten Himmel über der Plaza de la Revolucion. |
NECROPOLIS CRISTOBAL COLON
Die Kapelle ist zentrale Anlaufstelle auf der ausgedehnten Totenstadt, die nach dem Entdecker Kolumbus benannt ist. |
KRIEGERDENKMAL?
Diese Säule ragt rechts an der Hauptallee zur Kapelle der Totenstadt in den bedrohlich dunklen Himmel. Wenn ich nicht irre, handelt es sich um ein Denkmal aus dem 19. Jahrhundert. |
MAURISCHES MAUSOLEUM
Ebenfalls an der Hauptallee steht dieses Begräbnis im maurischen Stil. Im Hintergrund eine kleine kleine Pyramide. |
PIETA AUF KUBANISCH
Michelangelos Motiv ist längst nach Südwesten über den großen Teich geschwappt. |
MINI-KATHEDRALE
Dieses Mausoleum ist so reich geschmückt, wie eine Barock-Kathedrale. |
GRAB VON CARLOS FINLAY
Der Mediziner hat viel für die Forscher nach ihm getan. Sein Körper ruht in einem bescheidenen Grab, ganz an der nordöstlichen Ecke des Friedhofs. |
DANDY-ROMANTIK
Der Romantik muss diese Skulptur entstammen, die zwei Herren in leidenschaftlicher Berührung zeigt. Homosexualität ist in Kuba wie in allen lateinamerikanischen Ländern absolut verpönt. |
EIN ENGEL WARTET
Er stützt sich auf einen Löwen, der wie er selbst aus weißem Marmor ist. Riemensandalen trägt der Engel an den Füßen, auch jetzt, wo er rastet. Er träumt vor sich hin und blickt sehnsuchtsvoll zurück. |
POP-GRAB
Mickey Mouse, Costas Ché-Guevara-Motiv,ein Hund und ein unbekanntes Portrait sind auf dieses simple und typische Grab gesprayt.Am Himmel zieht ein Gewitter herauf. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||