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Statt weiterer Bildergeschichten gibt es hier praktische Tipps für die Kuba-Reise: +++ Allgemeines + Reiseführer + Links + die Adressen unserer Unterkünfte +++ und ganz unten: das Impressum und die Daten zur Nutzung der Fotos

KUBANISCHE AUTOBAHNEN sind das Gegenteil von deutschen. Anderen Autos begegnet man selten, dafür muss man auf Fußgänger, Pferdekutschen, Schlaglöcher und Vögel achten.
ALLGEMEINES

Zur Einreise ist eine Touristenkarte erforderlich. Ein Buchungsnachweis für ein staatliches Hotel empfiehlt sich. Im übrigen ist das Land viel netter, wenn man privat übernachtet: Das Essen schmeckt, die Leute sind freundlich, die Sachen so sicher wie in keinem Hotel.
Wer keinen Radurlaub plant, kann den Mietwagen von hier aus buchen. Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel erfordert karibische Geduld, Ausnahme nach Hörensagen: die Viazul-Busse.

So eine AUTOBAHNRASTSTÄTTE lädt zu einer Pause ein.

Von sozialistischer Gleichheit ist auf dem Inselstaat seit dem US-Embargo und der Perioda Especial nicht viel übrig. Es gibt Kubaner, die Dollars haben, solche, die keine haben und solche, die unbedingt deine Dollars wollen. Letztere heißen Jineteros und jeder bessere Reiseführer warnt zurecht vor ihnen. In Havanna sind sie so zahlreich, dass wir auf der nächsten Reise T-Shirts mit der Aufschrift "No gracias, no queremos cigarillos, habitacion, restaurante ..." tragen werden. Alle anderen Kubaner, die wir kennen gelernt haben, besonders die Vermieter der Privatunterkünfte sind herzlich und aufgeschlossen - vorausgesetzt man spricht Kubanisch, was einfacher ist als Spanisch, da der Laut "s" komplett boykottiert wird.

DIE REVOLUTION wird am Straßenrand gefeiert - auf Tafeln, die breiter sind als die Fahrbahn.

Schon deshalb sind nicht nur Kubas Strände mehrere Reisen wert. Die Städte locken mit Sehenswürdigkeiten, auf dem Land besticht die üppige Natur. Zwei Wochen haben uns gerade mal für die westliche Hälfte der Insel gereicht. Man könnte sie auch komplett in Havanna verbringen, dann am besten im Herbst oder Frühling. Dann stürmt es zwar manchmal, und es gibt Stromausfall. Da uns aber jeder neue Ort mit Stromausfall begrüßt hat (auch das Hotel!), gehört eine Taschenlampe sowieso ins Gepäck. Mehr Tipps als hier Platz haben, gibts in den folgenden Reiseführern.

ZUCKERFELDER wohin das Auge reicht. Das weiße Gold, das in Genossenschaften geerntet wird, ist das wichtigste Exportgut Kubas.
REISEFÜHRER

50 Seiten Infos über Land und Leute, doppelt soviele mit Tipps für unterwegs und massenhaft Adressen von Privatunterkünften, privaten Restaurants, Museen etc. - der dicke Klopper hilft in fast allen Urlaubslagen weiter. Stadt- und Detailpläne für die Provinzen, nach denen die Kapitel gegliedert sind, erleichtern das Zurechtfinden zusätzlich. Für die individuelle Rundreise unbedingt zu empfehlen.

KUBA. von David Stanley, erschienen im Stefan Loose Verlag. 536 Seiten, 19,95 Euro, ISBN: 3922025935.

Bilderreicher Kunst- und Kulturführer für den farbenfrohen Vorgeschmack. Auch Geschichte und Natur der Karibikinsel werden bunt dargestellt. Für die Stadtrundgänge in Havanna und Trinidad lieferte der schmale Band wertvolles Architekturwissen. Wir haben durch das Buch einen Son-Komponisten neu entdeckt und sind auf die kubanische Malerei so neugierig geworden, dass wir um das Museo dellas Bellas Artes in Havanna nicht mehr herumkamen. Reiz- und respektvoll: Eigennamen werden in der kubanischen Schreibweise wiedergegeben.

CUBA. DuMont Visuell Reiseführer. 276 Seiten, 15,30 Euro, ISBN 3770152387.

Das Büchlein ist eher für Überflieger und zur groben Vorinformation geeignet. Aber die Karte hat uns gute Dienste geleistet. Eine gute Straßenkarte und ein ebenso guter Orientierungssinn sind zum Autofahren unbedingt nötig, da außerhalb der touristischen Zentren Hinweisschilder rar sind. Stattdessen sind die großen Propaganda-Tafeln nicht zu übersehen (siehe oben).

KUBA. Reiseführer und Reisekarte. Könemann. 128 Seiten + Karte. ISBN 3895088641.

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Meines Erachtens sind die inhaltlich wie äußerlich kompakten Sprachführer unübertroffen: bestens geeignet, um im Urlaub auf Kubanisch über die Runden zu kommen, aber auch als Einstieg zum dauerhaften Spanisch-Lernen. Es gibt auch eine Kassette dazu, so weiß man gleich, dass alles ganz anders gesprochen als geschrieben wird: "s" bleibt weg, also zum Üben: nicht espaniol sondern epaniol.

SPANISCH FÜR CUBA. Kauderwelsch Band 123. Reise Know-How Verlag. 160 Seiten. 7,90 Euro, ISBN 3894163232.
ADRESSEN VON UNTERKÜNFTEN

Die Adresse in Centro Habana, eine Straße vom Prado und der Altstadt entfernt, haben wir in Berlin von Bekannten bekommen. Die Gastgeberin Eumelia kümmerte sich auch um unsere Unterkünfte in den anderen Orten. Das Zimmer, das sie selbst vermietet, ist komplett frisch renoviert. Ein Doppel- und ein Einzelbett, ein antiker Schrank, Fernseher, Kühlschrank, Klimaanlage und Ventilator gehören dazu. Das kleine, weiß gekachelte Duschbad ist nagelneu und stellt auch anspruchsvolle Europäer zufrieden.

HAVANNA: Zimmer mit Terrasse nahe der Altstadt für 25-30 Dollar pro Nacht bei zwei Personen

Eumelia bietet ihren Übernachtungsgästen ein vorzügliches Frühstück mit Eiern, Weißbrot und Früchten. Abends haben Gäste die Auswahl zwischen einigen leckeren Gerichten. Die Krönung sind die Langusten, die Eumelias Mann Aurelio zubereitet, obwohl er sie selbst gar nicht isst.

HAVANNA: Im Speisezimmer serviert Eumelia Frühstück. Abends gibt es einige Menüs zur Auswahl.

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Die Adresse in Havanna:
Sra. Eumelia Lonchan
Consulado No. 157 (entre Colón y Trocadero)
Centro Habana
E-Mail: eumefam@yahoo.es
Telefon: 00537-8676738

HAVANNA: Eine Dachterrasse, die zur Sicherheit komplett vergittert ist, liegt direkt vor dem Zimmer.

Ebenfalls frisch renoviert und komplett modern ausgestattet mit Klimaanlage, Fernseher, Kühlschrank, Ventilator und Duschbad sind die Zimmer von Guillermo und Ana an den Playas del Este. Kontakt:
Guillermo y Ana
Calle 9na. No. 45209 entre 452 y 454
Boca Ciega - Playas del Este
Telefon: 00537 963370

PLAYAS DEL ESTE: Guillermo serviert seinen Gästen in den Schaukelstühlen gerne exotische Liköre und Zigarren.

Wer Hahnengekrähe morgens um vier nicht ertragen kann, sollte Trinidad meiden. Aber Eumelias Unterkunft-Tipp überzeugte uns auf ganzer Länge. Das Zimmer hat einen prachtvollen Kachelboden, Klimaanlage, Terrasse und Duschbad. Leckerstes Essen der Gastgeberfamilie: Krabben in allen Variationen. Adresse:
Frank Pais entre General Lino Pérez y Camilo Cienfuegos

TRINIDAD: In der kleinen Stadt sind alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar.

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Das einzige staatliche Hotel, das wir genutzt haben, war die Rancho San Vicente im nördlichen Valle Vinales. Es gehört zur Naturhotelkette Horizontes. Man schläft in Holzhäusern mit Duschbad, Fernseher und Klimaanlage. An der Rezeption kann man Ausritte buchen.

VINALES: Die Naturhotelanlage Rancho San Vicente ist eingebettet in einen botanischen Park. Der Pool lädt zum Entspannen nach den Ausflügen ein.
Info-Grafik NÜTZLICHE UND INTERESSANTE LINKS

www.cuba-erleben.de : Internet-Reiseführer von Web Travel Guide
www.cubafutour.de: Site eines Berliner Kuba-Fans, mit Tipps für Individualreisen
http://home.debitel.net/user/nitsch.l/frame.htm: Reisetipps für Individualreisende von Individualreisenden
www.cuba-startravel.de: ein spezialisiertes Reisebüro mit Sitz in Berlin und guten Tipps
www.cubainfo.de: Die Homepage des cubanischen Fremdenverkehrsamtes
www. granma.cu: Die offizielle kubanische Tageszeitung im Internet auch auf deutsch - mit Che-Guevara-Extra!
www.cubarte.cult.cu: Kubanische Kunst und Kultur im Netz - solo cubano
www.berlinet.de/kuba/ verzeichnet weitere Links, vor allem zu Solidaritätsorganisationen - es gibt sie noch!

IMPRESSUM & FOTORECHTE

Gemäß aktueller Rechtsprechung schließe ich hiermit die Haftung aus: Haftungsausschluss
Gerne stehe ich mit weiteren Informationen über Kuba zur Verfügung. Ich freue mich über kommerzielles Interesse an den Fotos. Auch einige Geschichten aus und über Kuba schlummern noch in der Schublade. Für alle, die mehr wollen als hier geboten ist: info@nomadin.de

Copyright für alle Texte und Bilder einschließlich des Designs auf dieser Site: Angela Mißlbeck, Berlin 2003

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